Übersicht Jahr 2011

Der Görlitz Blog verabschiedet sich und wünscht allen seinen Lesern und Görlitzern einen Guten Rutsch in das neue Jahr 2012. Nächstes Jahr wird es viel neues geben was auch für reichlich Diskussionsstoff sorgen wird.
Auf Grund der Tatsache das goerlitz-real.de auch mit Flugplätzen und Fliegen zu tun hat wird an dieser Stelle eine kostenlose Version (UL-Map) einer Übersicht von UL Flugplätzen in Deutschland vorgestellt. Diese ersetzt zwar nicht die sogenannte Flugplanung, dient aber als reine Information und Orientierung. Als Grundlage dienen frei verfügbare Listen von deutschen zivilen und militärischen Flugplätzen sowie Sonderflugplätzen (ohne ICAO-Code). Auf einer Google-Karte können per Mausklick Start- und Ziel-Positionen angeklickt werden. Aus diesen Punkten lassen sich dann Flugrichtung, Entfernung und grob die Flugzeit ermitteln. Neu ab Version 1.5 ist auch die Möglichkeit die METAR-Daten abrufen zu lassen.
Link zum Projekt:
flugplaetze.mediacix.de
Details und Infos zum Projekt:
2011 war aus fotografischer Sicht ein erfolgreiches Jahr. Noch nie wurden so vieles Fotos geschossen als in diesem Jahr. Ob Bilder aus Luft (welche Redaktion hat schon selber ein Pilotenschein), von den vielen Dreharbeiten zu Kino-Filmen ganz nah am Set oder Bilder aus Görlitz. Doch nicht immer verlief alles wie geplant. Mal wurde vergessen die Akkus rechtzeitig zu laden womit die Kamera nicht einsatzbereit war, oder durch andere Termine konnten Fototermine nicht eingehalten werden. Es gab allerdings auch einige Fotos die nur durch Zufall entstanden sind. Hier ein kleiner Rückblick von 2011:
Endlich wurde ein Einbrecher auf frischer Tat ertappt. Der Redaktion gelang es ein Beweisfoto zu schießen. Unter Einsatz unseres Lebens konnte dieser Weihnachtsmann fotografiert werden, wie er in diesem Moment einen Einbruch durch ein Fenster im ersten Stock durchführen will. Alles Quatsch - dieser lustige Geselle hängt tatsächlich an einer Häuserwand und ist unser Foto der Woche.
Die Redaktion von goerlitz-real.de wünscht allen seinen Lesern Frohe Weihnachten und friedliche Festtage.
Redakcja goerlitz-real.de życzy wszystkim czytelnikom Wesołych Świąt i spokojnej świąt.
Merry Christmas and a peaceful festive season wishes all its readers the editors of goerlitz-real.de.
Görlitz, Zittauer Straße/An der Jakobuskirche
Am 22.12.2011 wurde bei der Görlitzer Polizei ein Vorfall angezeigt, bei dem der Verdacht einer Raubstraftat besteht. Den Angaben eines 71-Jährigen zufolge hatte er Mittwochnachmittag (gegen 16:30 Uhr) im Bereich der Zittauer Straße/An der Jakobuskirche die Orientierung und das Bewusstsein verloren. Grund dafür soll eine Gewalteinwirkung gewesen sein. Als er wieder zu sich kam, so dessen Bericht, habe er Bargeld und Dokumente aus seiner Geldbörse vermisst.
Durch eine Suche im Netz sind wir zufällig auf eine Website (
kolonialwaren.net) gestoßen wo wir glauben, diese muss unbedingt mal erwähnt werden. Hierbei handelt es sich um Werbeschriften an Häusern aus vergangenen Zeiten. Und die ein oder andere Werbung kennt man noch aus Kinderzeiten. Sehr viele dieser Werbeschriften findet man heute noch im Görlitzer Gründerzeitviertel oder in der Altstadt wieder. Es ist ein kleines Stück Görlitzer Geschichte, eine kleine Zeitreise was hier in über 130 Bildern zusammengetragen wurde. Die meisten Bilder sind noch aus einer Zeit wo keine Plastik-Tafeln oder Leuchtkästen die Häuserwände verunstalteten. Aber sehen sie doch selber:
Vom 1. Januar 2012 an obliegt die Betreuung und Vermittlung Leistungsberechtigter allein dem Landkreis Görlitz. Die beiden bislang für die Aufgaben der Grundsicherung nach dem SGB II zuständigen Einrichtungen (Jobcenter Fachdienst Beschäftigung und Arbeit und Jobcenter Landkreis Görlitz Nord) werden vereint und als Regiebetrieb unter dem Namen „Jobcenter Landkreis Görlitz” geführt. Leiter des Regiebetriebes ist ab 1.1.2012 Eberhard Nagel, bisher Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Görlitz Nord.
Görlitz, Stadtpark
Am vergangenen Samstag, dem 17.12.2011, zwischen 10:30 Uhr und 10:45 Uhr, hatte ein Unbekannter einer 63-Jährigen, im Bereich Stadtpark einen Plastikbeutel mit mehreren Zigarettenstangen (next/rot) aus der Hand gerissen. Die Frau wehrte sich derart, dass der Henkel des Beutels riss. Kurz nach der Tat soll sich ein älterer Mann bei der Betroffenen gemeldet und sich nachdem, was passiert war, erkundigt haben. Weil aber die Frau den Täter weiter verfolgte, habe sie den Mann, der offenbar helfen wollte, aus den Augen verloren. Später dann ist es im unteren Bereich des Stadtparkes erneut zu einer Auseinandersetzung zwischen Geschädigter und Täter gekommen. Der mutmaßliche Räuber flüchtete, Teile der Beute fand man schließlich im Park.
Görlitz, Frauenburgstraße/Am Schwarzen Weg
Eine 20-Jährige ist am 20.12.2011 gegen 07:20 Uhr von einem unbekannten Auto erfasst und verletzt worden. Passiert ist das im Kurvenbereich Frauenburgstraße/Am Schwarzen Weg. Das bislang nicht bekannte Fahrzeug soll aus Richtung Daniel-Riech-Straße gekommen sein. Dessen Fahrerin/Fahrer soll statt anzuhalten Gas gegeben haben und davon gefahren sein. Ersten Hinweisen zufolge handelt es sich bei dem unbekannten Wagen um einen dunklen Kombi - möglicherweise älteren Baujahrs, denn das Fahrzeug soll kantige Konturen haben.
Autoklau, Fahrradklau, Einbrüche, Überfälle, Diebstähle, Kupferklau, Sachbeschädigungen - die Liste der Delikte zur Kriminalität in den letzten 10 Jahren im Raum Görlitz ist länger als die Einträge im Telefonbuch. Es ist auch eine Tatsache, dass sich einige Bürger mit der Dunkelheit nicht mehr alleine auf die Straße trauen. Viele Autofahrer die keine Garage haben stellen zur Sicherheit ihre Auto in gut beleuchte Bereiche ab. Fahrräder werden aus Angst wegen Diebstahls in der Wohnung abgestellt, anstelle im Haus oder im Keller. Viele Alleinstehende schließen nachts aus Angst vor Einbruch ihre Wohnungstüren ab. Fühlen sich die Bürger der Stadt Görlitzer überhaupt noch wohl? Eine Umfrage als Stimmungsbild soll dies klären. Zur Umfrage:
Das einjährige Mädchen Nele aus Reichenbach im Vogtland leidet an einem sehr seltenen und genetisch bedingten Immundefekt des blutbildenden Systems. Sie muss starke Medikamente nehmen, doch langfristig kann nur eine Stammzelltherapie das Überleben von Nele sichern. Der Verein für Knochenmarkspenden Sachsen e.V. und der Haema Blutspendedienst arbeiten schon seit vielen Jahren zusammen. In dieser Woche starten sie nun gemeinsam eine großangelegte Typisierungsaktion auf der Suche nach einem geeigneten Stammzellenspender für Nele.
Großröhrsdorf, Schulstraße
Vermutlich der Zivilcourage eines Senioren-Paares ist es zu verdanken, dass eine Rentnerin am 12.12.2011, gegen 15:30 Uhr ihre Handtasche wiederbekommen hat. Die 74-Jährige war am Nachmittag in der Großröhrdorfer Schulstraße unterwegs, als sich ihr plötzlich hinterrücks ein Fremder mit einem Fahrrad näherte, der Frau die Handtasche wegriss. Sie fiel dabei hin und verletzte sich. Das just in diesem Moment mit ihrem Wagen hinzukommende Paar (sie 61, er 68 Jahre alt) verfolgte den mutmaßlichen Täter, stellte ihn schließlich auf dem Gelände einer Senioren-Residenz in der Radeberger Straße. Trotz einer Rangelei gelang es beiden (auch mit der Hilfe eines Mitarbeiters der Seniorenresidenz), den 30-Jährigen festzuhalten, bis die Polizei kam und ihn festnahm.