Heute am 25.10.2011 wurde zwischen 10 Uhr und 11:30 Uhr die Straßen-Markierung zum 15. Meridian vor der Stadtbrücke Görlitz vorgenommen. Unter den Augen von Presse und regionalen Journalisten haben die Mitarbeiter der Verkehrstechnik die blauen Linienstücke und Buchstaben auf der Straße in beiden Richtungen positioniert und auf dem Straßenbelag regelrecht eingebrannt. Nun wird gehofft, dass die aufgebrachte Linie und die Schriftzüge die nächsten 2 bis 3 Jahren auch halten. Je nach Verkehr müssten sie dann ersetzt bzw. erneuert werden. Möglich das morgen schon die Kollegen vom MDR Sachsenspiegel ein Beitrag darüber zeigen. Hier nun einige Bilder:
Die Stadtverwaltung Görlitz ruft Vereine, Verbände, Kirchgemeinden, Bürgerinitiativen und Selbsthilfegruppen auf, aus ihren Reihen ehrenamtlich oder bürgerschaftlich Tätige für die Auszeichnung „Meridian des Ehrenamtes” zu benennen. Bereits zum dreizehnten Mal findet in diesem Jahr die Verleihung des „Meridian des Ehrenamtes” statt. Mit diesem Preis honoriert die Stadt Görlitz Persönlichkeiten, die sich durch herausragendes Engagement einbringen.
Das Thema 15. Meridian was Stadtrat Günter Friedrich (Bürger für Görlitz) ins rollen gebracht hat könnte bald Früchte tragen. Eine preiswerte Variante einer Infotafel als Aluverbundplatte wäre denkbar. Zusätzlich soll auch eine Arbeitsgruppe gebildet werden. Bedenken gibt es allerdings noch bei den Kosten für Pflege und Wartung. Die Frage wie der Meridian gekennzeichnet bzw. vermessen wird ist noch offen. Leser von goerlitz-real.de haben bereits abgestimmt.
Bürger für Görlitz e.V. haben alle Hebel in Bewegung gesetzt um den 15.Meridian in Görlitz besser bekannt zu machen. Dazu soll ein Verlauf in Form einer Markierung auf der Straße diesen kennzeichnen. Nun steht die Frage noch offen, wie der Verlauf ausgerichtet werden soll. Soll er sich an die jetzige Sandsteinkugel orientieren oder sollen Fachleute mittels moderner Technik den exakten Verlauf ermitteln, auch wenn dann dieser mit der Sandsteinkugel nicht mehr übereinstimmt?
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Oberbürgermeister Joachim Paulick wurde nun beauftragt, im Mai Möglichkeiten für eine Markierung des 15.Meridians in Görlitz vorzulegen. Dabei stand noch zur Diskussion wie der Verlauf markiert werden soll. Hier gibt es die Möglichkeit den bisherigen Verlauf an den Sandstein anzupassen oder mittels GPS den aktuellen Verlauf zu ermitteln um mögliche Kritik von „Genauigkeits-Fetischismus”, so Paulick, vorzubeugen. Hier gilt es noch die genaue kartographische Methode festzulegen. Herr Ursu (CDU) findet den Vorschlag, die Stadt mit allen Mitteln besser bekannt zu machen als sehr gut, zweifelt aber an der realistischen Zeitplanung.
Für eine Vermarktung vom 15. Meridian in Görlitz hat sich Günter Friedrich (Fraktion Bürger für Görlitz) ausgesprochen. Nach dem Vorbild in Norwegen soll in Görlitz eine weiße Linie der 15.Meridian gekennzeichnet werden. Als Vorlage für diese Idee ist der Ort Rovaniemi (Weihnachtsdorf), wo mitten durch die Stadt eine weiße Linie mit Beschriftung und Koordinaten der Verlauf vom Polarkreises gekennzeichnet ist. Im Gegensatz zum 15. Meridian in Görlitz verschiebt sich der Polarkreis von Jahr zu Jahr. OB Paulick machte hierzu noch einen weiteren Vorschlag mit einer Fahrbahnschwelle, brachte aber auch den Hinweis das Unternehmen schon früher an der Vermarktung gescheitert sind - eine Anspielung des Vereins Unabhängige Initiative Niederschlesien und dem Touristikunternehmer Lars Duve.