Das schöne Wetter wurde am Wochenende benutzt, um mal wieder was neues zu probieren - Kamerafahrten quer durch Görlitz. Mit kleiner Kamera beim Beifahrersitz montiert ging es durch Görlitz. Durch Görlitz Weinhübel, an der Landeskrone vorbei, durch Königshufen, durch die Altstadt und Innenstadt. Aus ca. einer Stunde Filmmaterial wurden 5 Teile mit je 10 Minuten geschnitten.
Heute ist eine nette E-Mail eingetroffen, in der es um Arbeitsvermittlungen und deren Stellenangeboten im Internet geht. Auf der sogenannten
JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit können Arbeitssuchende nach freien Stellenangeboten suchen. [Gr] wollte es genauer wissen und hat das ganze mal ausprobiert. Suche nach Arbeit und PLZ 02826 eingetippt und ca. 200 Einträge werden als Resultate angezeigt. Doch beim genauen Betrachten sieht das ganze eher als eine Katastrophe aus, als wirklich hilfreiche Stellenangebot.
Es ist noch gar nicht solange her, da gab es schon einmal Diskussionen über die TV-Übertragung der Stadtratssitzungen. Viele Dinge scheinen sich zu wiederholen, denn nun geht diese Diskussion in die nächste Runde. Einige Mitglieder meinen, dass durch die Fernsehübertragung die Stadtratssitzungen mit überlangen Reden und Äußerungen in die Länge gezogen werden. Andere Mitglieder sind der Meinung, dass sich Mitglieder hier mit Absicht präsentieren wollen. Tja Leute aus dem Stadtrat - wie soll der Kinderkram nun weiter gehen? TV-Übertragung mit Zensur oder ganz einstellen? Oder soll der neue TV-Streit etwa von anderen Themen (z.B. Chefarzt-Vertrag) ablenken?
Am
13.02.2010 wurde schon einmmal über die Kreuzung Jakobstraße und Hospitalstraße berichtet. Damals ging es um die merkwürdigen 3-Sekunden-Umschaltung. Nun sorgt diese Kreuzung wieder für Verwirrung. Die Ampelanlage wurde heute Vormittag komplett abgebaut und vor einigen Tagen wurde die Vorfahrtsreglung geändert. Nun gilt Rechts vor Links! Viele Autofahrer haben das allerdings (obwohl Schilder stehen) noch nicht ganz mitbekommen - es sind eben Blindfahrer.
In der Stadtratssitzung vom 30.10.2010 verteidigte OB Paulick den Chefarzt-Vertrag. Mit dem Einsatz eines zweiten Urologen soll die Behandlung von urologischen Patienten verdoppelt werden. Im weiteren Verlauf hat allerdings OB Paulick sehr weit ausgeholt und eigentlich mehr oder weniger die Urologie schön geredet. Medizinische Technik (die auch teuer ist) soll effizienter genutzt werden, Steigerung der Patientenzahl und Sicherung von Arbeitsplätzen, vorhandene Kompetenzen sollen verstärkt werden, Steigerung der Qualität und Quantität. In einigen Punkten seiner Ausführung kommt es allerdings zu Wiederholungen und Widersprüchen.
Es ist wohl der fragwürdigste Vertrag der im diesem Jahr in Görlitz zu Stande gekommen ist. Dr. Hermann Josef Schmitz, Chefarzt der Urologie des St. Carolus Krankenhauses, wechselt ab 2011 ins Görlitzer Klinikum und bekommt dafür ein Jahresgehalt von 250000 Euro. Nun könnte man meine für eine 40-Stunden-Woche ist das schon recht viel, aber nö *hust* die Kohle gibt es für eine 13-Stunden-Woche. Und dieser Vertrag wurde vom OB Joachim Paulick als Vertreter der Gesellschafter gebilligt, genau der Mensch der den Mund weit aufmacht und zum sparen aufruft.
Für die vierteljährlichen Wartungsarbeiten der Elektro- und Sicherheitstechnik müssen die beiden Röhren des A4-Tunnels durch die Königshainer Berge im September vorübergehend gesperrt werden. Die Termine:
Ab sofort bietet die zentrale Impfstelle des Gesundheitsamtes des Landkreises in Görlitz auf der Reichertstraße 112 wieder die Grippeschutzimpfung an. Impfungen sind immer dienstags zwischen 14 Uhr und 17 Uhr möglich. Wie in jedem Jahr entspricht die Zusammensetzung des Impfstoffes den aktuellen Empfehlungen der WHO für die jeweilige Saison, jetzt 2010/2011. Er enthält diesmal neben zwei weiteren Anteilen auch eine (H1N1)-ähnliche Komponente.
Wie lange noch wird es die Liveübertragung der Görlitzer Stadtratssitzung im Regional-Fernsehen auf eRTv geben? Wieder gibt es Diskussion darüber, dass einige Stadträte diese Liveübertragung für persönliche Belange ausnutzen. Extra lange Reden wie z.B. von Herrn Gleißner (Fraktion zur Sache!/SPD) stehen im Brennpunkt der Diskussionen. Werden bald Stadtratssitzung nicht mehr öffentlich übertragen?
Insgesamt sind 2.600 Stimmen zum Namen für den neuen Uferpark im Bereich der früheren Tuchfabrik auf der Uferstraße eingegangen. Mit 650 Stimmen steht der Name „Webwiesen” auf Platz 1. Der neue Name wird nun als Beschlussvorlage im Stadtrat eingereicht, wobei aber die Umfrage nicht bindend ist. Die Ergebnisse im Überblick: