Die Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien sucht engagierte und interessierte Bürger für die ehrenamtliche Tätigkeit als Angehörige der Sächsischen Sicherheitswacht. Die neuen Sicherheitswächter sollen in den Orten Görlitz, Niesky, Reichenbach, Rothenburg, Kamenz, Radeberg, Königsbrück, Ottendorf-Okrilla, Großröhrsdorf, Bautzen, Bi-schofswerda und Hoyerswerda die bereits ehrenamtlich tätigen Ange-hörigen unterstützen. Die Aufgaben- und Einsatzgebiete sind vielfältig. Die ehrenamtlichen Aufpasser können als verlängerter Arm der Ordnungshüter zu zweit oder gemeinsam mit Polizisten auf Streife gehen. In Parks und Fußgängerzonen, an Haltestellen sowie in der Nähe von Spielplätzen und Kindereinrichtungen schauen sie nach dem Rechten. Ausgerüstet werden sie mit einer Sicherheitswachtuniform, Funkgerät und – für den Notfall – mit Reizgas, ausdrücklich aber ohne Waffe.
Anstatt Strom zu sparen, sollen jetzt wieder mehr Straßenbeleuchtungen leuchten, damit Kriminelle abgeschreckt werden. Was aber dabei vergessen wird, ist der zusätzliche Stromverbrauch. Sachsens Innenminister ist es vermutlich egal. Aber wer zahlt das? Oder Herr Buttolo kann ja etwas von seinen Jahreseinkommen abzweigen.
Zwei Männer betraten am späten Montagabend des 30.08.2010 maskiert eine Zittauer Spielothek. Ein Täter bedrohte Angestellte und Besucher mittels eines pistolenähnlichen Gegenstandes. Während dessen stieß der zweite Täter eine weitere Angestellte (61) zur Seite (sie stürzte und musste stationär in Behandlung) und entnahm einen vierstelligen Bargeldbetrag aus einer Geldkassette. Nach der Tatausführung flüchteten beide Täter zu Fuß in unbekannte Richtung.
Görlitz
Unbekannte brachen am Wochenende vom 15.10. im Bereich eines Supermarktes eine Gitterbox auf und nahmen zwölf Säcke mit Kunststoffflaschen und Dosen (Leergut) mit. Der Pfandwert des Diebesgutes beträgt rund 250,- €. Am Vereinshaus einer Gartensparte wurde am Wochenende ebenfalls eine Leergut-Gitterbox aufgebrochen. Hier fehlen nun rund 25 Bierkästen.
Görlitz, Konsulstraße
Drei Jugendliche (m/17, m/16, w/16) hielten sich am 13.10.2011 an der Ecke zur Emmerichstraße vor einem Hauseingang auf und unterhielten sich. Einem der Bewohner (33) gefiel das nicht. Weil die Dreiergruppe nicht auf die Bemerkungen des Mann reagierte, holte er eine Pistole aus seiner Wohnung und hielt sie den Jugendlichen entgegen. Sie verschwanden und riefen die Polizei. Die Beamten konfrontierten den Tatverdächtigen mit dem geschilderten Sachverhalt, stellten die Waffe aus der Wohnung sicher und eröffneten ein Ermittlungsverfahren.
In der Nacht zum Sonntag den 09.10.2011 wurde in der Görlitzer Schlesischen Straße ein olivgrüner VW Golf II (Bundeswehr-Lackierung) mit dem polnischen Kennzeichen „DWL-T608” (FIN: WVWZZZ19ZJW630869) gestohlen. Dieser entwendete Golf allerdings, so die Vermutung der Ermittler, könnte mit den drei Vorfällen, die tags darauf in Hagenwerder, in Zittau sowie im tschechischen Hradek (Grottau) passiert sind, in Zusammenhang stehen.
Der Flugplatz Görlitz wurde am 1. Oktober gegen Mittag für landende Flugzeuge kurzfristig geschlossen. Nach Anfrage von anfliegenden Flugzeugen wurde hier von technischen Mängeln gesprochen. In Wirklichkeit war ein 64-jährige Pilot bei der Landung (Landebahn 24) mit seinem Ultraleichtflugzeug Eurofox nach vorn gekippt. Dabei wurde der Pilot zum Glück nur leicht verletzt. Was genau bei der Landung passiert ist wird noch ermittelt. Zuvor überflog der Pilot noch die Landebahn weil der Flugplatz für ihn unbekannt war und er die Markierungen auf der Landebahn nicht richtig erkannt hatte. Ob es damit zusammenhängt muss noch geprüft werden. Möglicherweise spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass die Landebahn ein kleine Steigung aufweist und es hier zu Fehleinschätzungen kommen kann. Von einem Absturz kann allerdings nicht die Rede sein, da die Maschine bereits am Boden war.
Görlitz, Klosterplatz
Sonntagmorgen den 25.09.2011 zwischen 01:00 Uhr und 03:10 Uhr klirrte eine Schaufenster-Scheibe eines Tanzgeschäftes am Görlitzer Klosterplatz. Jemand hatte die Scheibe mit einem Pflasterstein eingeschlagen, und unter anderem Tanzbekleidung gestohlen. Die Polizei stellte später dann in Tatortnähe einen 27-jährigen Tatverdächtigen. Das Diebesgut fand man ebenso. Es lag unter einem Transporter. Der Gesamtschaden: ca. 1.500,- €. Die polizeilichen Ermittlungen in dieser Sache dauern an.
Heute informierte sich der sächsische Innenminister Markus Ulbig in Hirschfelde über die Arbeit der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe (GEG) „Metall”. Seit März ermitteln Beamte der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien, des LKA Sachsen und der Bundespolizei, in enger Kooperation mit der benachbarten polnischen und tschechischen Polizei, im Bereich des Phänomens Buntmetalldiebstähle. Die Ermittlungseinheit wurde geschaffen, nachdem mit Beginn des Jahres 2011 ein spürbarer Anstieg von Metalldiebstählen zu verzeichnen gewesen war. Ein Grund dafür waren u. a. die gestiegenen Weltmarktpreise beim Buntmetall. Die GEG ermittelte bis Juli 2011 in insgesamt 435 Fällen, so unter anderem in mehreren Komplexverfahren. In diesem Zusammenhang konnten 103 Tatverdächtige bekannt gemacht werden.
Görlitz, Landeskronstraße
Eine 21-jährige Frau befand sich am 11.09.2011 gegen 21:00 Uhr auf dem Weg vom Bahnhof zum Kreisverkehr Brautwiesenplatz und weiter in Richtung Landeskronstraße. Sie hatte einen Rollenkoffer und eine Umhängetasche bei sich. Ab der Kreuzung zur Krölstraße bemerkte die Frau im Abstand von 10-15 Metern einen jungen unbekannten Mann, der sie verfolgte. Er verfolgte sie bis in einen Hausflur und belästigte sie dort sexuell.