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Für drei Gemeinden aus dem Landkreis Görlitz wurden kurzfristig weitere Städtebaufördermittel bewilligt. Die Gelder stammen aus dem Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz und unterstützen die Gemeinden bei der Beseitigung der Schäden des Sommerhochwassers. Den größten Anteil erhält die Stadt Görlitz mit 1,34 Millionen Euro für ihre historische Altstadt. Knapp 850.000 Euro wurden für die historische Altstadt von Ebersbach bewilligt. 700.000 Euro gehen an die die Gemeinde Eibau für ihre Ortsmitte.
Am 20.09.2010 fand im Rathaus der Stadt Görlitz eine Gesprächsrunde zur Hochwasserhilfe des Freistaates statt. Staatssekretär Hartmut Fiedler vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr war auf Einladung des Görlitzer Oberbürgermeisters Joachim Paulick nach Görlitz gekommen, um direkt mit Vertretern von durch das Augusthochwasser geschädigten Unternehmen zu sprechen.
So schnell werden wohl die Schäden vom 2010 Hochwasser im Bereich vom Berzdorfer See und Bahngleise nicht behoben werden. Im Bereich vom Berzdorfer See ist ein ganzes Stück der Straße sehr stark beschädigt. Bahngleise sind verborgen und unbrauchbar. Im Anschluss eine Foto Dokumentation.
Es sind jetzt fast 4 Wochen her wo große Teile im Kreis Görlitz unter Wasser standen. Für die Flutopfer ist es ein schwarzer Tag - für andere eine Bereicherung und Image-Pflege. Es ist unglaublich wenn Medienvertreter oder Firmen die Flut ausnutzen um damit noch Geld zu verdienen. Man machte mich darauf Aufmerksam, dass gewisse Gebäudetrockner oder Flutbücher nur gegen Bares zu bekommen sind um in die eigene Tasche zu wirtschaften.
Das Hilfsprogramm von Ministerpräsident Tillich stößt auf Widerspruch. Er wollte den Betroffenen bis zur Schadensregelung ein zinsgünstiges Darlehen ermöglichen. Bürger die fast alles verloren haben, sollen nun auch noch einen Kredit aufnehmen. Unverständnis und Empörung macht sich breit. Neue Kredit-Verträge auf Kosten von Flutopfer? Die Betroffenen brauchen eine finanzielle Soforthilfe die sich nicht zurückzahlen müssen. Unverständnis auch über die Angebote von der Hilfsorganisation Adra, die 100 Gebäudetrockner zur Ausleihe bereitstellt, aber dafür 30 Euro für 2 bis 3 Monate haben möchte.false Ob das wirkliche Hilfe ist, darüber soll sich jeder seine Meinung bilden.
Das Hochwasser im Kreis Görlitz geht zurück. Keller und ganze Etagen von Gebäuden wurden komplett geflutet. Nun kommt die Angst vor Plünderer. Viele Häuser und auch das Kloster in Ostritz müssen offen stehen, damit die Feuchtigkeit entweihen kann. Im Bereich vom Klosterstift St. Marienthal trieben sich jetzt schon mehrere unbekannte Personen herum. Nun soll eine Polizei-Wache vor Plünderung schützen. Und auch in anderen Ortschaften besteht nun die Angst vor Plünderung.
Hier noch ein kleines Video vom Hochwasser in Görlitz bei der Altstadtbrücke, im Bereich der Obermühle und in Bereich von Görlitz Weinhübel.
Neiße Flutwelle in Görlitz - das Top-Thema geht durch alle Medien. Hier eine Fotostrecke (über 80 Fotos) von der Altstadtbrücke, Görlitz Weinhübel bis hin zu Überschwemmungen in Ludwigsdorf. Vierradenmühle und Obermühle in Görlitz standen komplett unter Wasser. Fernsehteams von RTL, N24 oder ARD waren Ort und haben berichtet. Unter der Altstadtbrücke schoss das Wasser regelrecht vorbei. Müll, Dreck und Mülltonnen wurden mitgerissen. Die Obermühle am Neißeufer wurde völlig überflutet. Und auch in anderen Teilen sah es nicht besser aus.
Spendenaufruf
Innenminister Markus Ulbig und Landespolizeipräsident Bernd Merbitz sind auch heute im Landkreis Görlitz unterwegs um sich über die aktuelle Situation in den betroffenen Hochwassergebieten zu informieren. Innenminister Ulbig bittet gleichzeitig um Spenden für die Menschen in den betroffenen Regionen.