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verfasst 25.02.2010 von Redaktion [GR] | kurze URL: /t959 | Kommentar schreiben

Bekämpfung der Kraftfahrzeugkriminalität

Wie heute vom SMI (Sächsisches Staatsministerium des Innern) berichtet wurde, sollen konkrete Vereinbarungen zwischen sächsischer und polnischer Polizei zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit und Bekämpfung der internationalen Kraftfahrzeugkriminalität getroffen sein. Dabei geht es um die Bildung gemeinsamen Ermittlungs- und Fahndungsgruppen. Den Informationsaustausch und die Möglichkeit den beidseitigen Ermittlungsstand in grenzüberschreitenden Verfahren abzugleichen. Enge Abstimmung bei geplanten Einsatzmaßnahmen sowie eine Vielzahl weiterer Maßnahmen. Gleiche Vereinbarungen werden in den kommenden Tagen auch mit der tschechischen Polizei getroffen.

Innenminister Markus Ulbig:

Gemeinsam mit der polnischen und tschechischen Polizei sagen wir den internationalen Autoschieberbanden den Kampf an. Es ist mein erklärtes Ziel, die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität weiter zurückzudrängen.


Leider hat man in der Vergangeheit schon öfters ähnliche Aussagen gehört, die bis heute keinen großen Erfolg gebracht haben. Teilweise sieht die Zusammenarbeit recht merkwürdig aus. Zu schlechter Informationsaustausch zwischen den Behörden, Bürokratismus und lange Dienstwege hätten so manches geklaute Auto schon viel früher nach Deutschland holen können. Die Realität zeigt aber, dass einige Autobesitzer sich selber auf die Suche nach ihren geklauten Auto machen. Das Vertrauen in polnischen und tschechischen Polizei ist in der Grenzregion auf Null gesunken.

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