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  • Die Gleißner-Show - Heute: Görlitzer Altstadtfest 2010

verfasst 27.06.2010 von Redaktion [GR] | kurze URL: /t1078 | 1 Kommentare

Der Facharzt für innere Krankheiten Herr Gleißner (Fraktion zur Sache!/SPD) sorgte mal wieder bei der Stadtratssitzung am 24.06.10 für reichlich Stimmung - nennen wir es ab sofort die "Gleißner-Show". Und dieses mal war seine (17-Minuten) Rede schon fast eine Kampfansage gegen die Görlitzer Kulturservicegesellschaft mbH. Erste Empörungen lösten schon die Vorworte seiner Rede aus:

Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren. Jede Arbeit, jedes Referat atmet einen bestimmten politischen Geist. Und nach den Verleugnungen durch den Herrn Schulze, möchte ich in 2 Sätzen meinen politischen Hintergrund sagen.

Unruhe im Saal
Es geht um den Geist der in dieser Arbeit steckt. - Herr Freudenbeig...berg ihre Arbeit ist en schön ... aber sind schön ... aber ich möchte gern ausreden - Der Chef meiner Familie ist im 3.Reich von Freisler zum Tode verurteilt worden. Mein Großvater hat Jahre im 3.Reich im Zuchthaus gesessen.

verwirrte Sätze und Unruhe im Saal
Drei - das gehört zu dieser Arbeit - es gehört jedenfalls eine große Boshaftigkeit dazu, mir nach zusagen, dass ich die gerinsgte Vorliebe für diese Ereignisse zwischen 33 und 45 habe. Das soweit. Ich komme jetzt zum Inhalt meiner Arbeit.


Würde es bei einer Stadtratssitzung eine Redezeitbegrenzung geben, würde vermutlich Herr Gleißner nie zu Wort kommen. Am Ende seiner Rede wussten nicht einmal andere Fraktionsmitglieder und auch der Oberbürgermeister was er im konkreten genau gesagt hat oder eigentlich wollte - es musste teilweise noch einmal nachgefragt werden. Herr Gleißner schmückt generell seine Reden so aus, dass er am Ende nochmal eine Zusammenfassung präsentieren muss. Mit deutscher Gründlichkeit zu "zugetextet" ohne sich auf die wesentliche Dinge zu beschränken.

Antrag: Änderung der Form der Einnahmebeschaffung zum Görlitzer Altstadtfest.

War es diesmal eine Kampfansage gegen den Görlitzer Kulturservicegesellschaft mbH? Zu wenig Einnahmen, einheimische Gastronomie wird ausgegrenzt, Monopolstellung der Kulturservicegesellschaft, Beteiligung Görlitzer Bürger wird erschwert, sehr hohe Standgebühren, Ärger beim Getränkeausschank, Konkurrenten bei Standplätze, Kulturservicegesellschaft arbeitet in Konkurrenz zu den Görlitzer Bürgern und Gewerbetreibenden und Forderung einer anderen Finanzierung des zum Görlitzer Altstadtfestes.

Eigentlich könnte nun Herr Gleißner mit guten Beispiel voran gehen und 5000 Euro das Görlitzer Altstadtfest spenden, denn große Reden bringen auch kein Geld.

bisherige Kommentare

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1
17.07.2010
Hans Adam meint dazu:
Ich fand die Rede von Herrn Gleißner deutlich weniger verwirrend als diesen Artikel. Da ich annehme, dass der Autor dieser Zeilen bereits für das Altstadtfest gespendet hat (5000 Euro fände ich mehr als angemessen), bereits an dieser Stelle herzlichen Dank dafür!
Hans Adam

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Tags zum Beitrag

altstadtfest-2010