Man könnte meinen, dass persönliche Unterlagen wichtig sind und das der Umgang mit diesem sorgfältig stattfinden sollte. Bei der Arbeitsagentur Görlitz wird das Thema vermutlich nicht ganz ernst genommen. In mehreren Fällen sind Unterlagen (Mietverträge,Arbeitsbescheinigungen,Nachweise etc.) beim Sachbearbeiter, der im selben Gebäude ist, einfach nicht angekommen. Mehrere Personen berichten darüber das Unterlagen aus dem Briefkasten ihr Ziel nie erreicht haben. Selbst persönlich (an der Infotheke) abgegebene Unterlagen sind einfach nicht angekommen. Als Dankeschön bekommen dann die Betroffenen ein Schreiben von der Arbeitsagentur und drohen teilweise mit Leistungskürzungen.
Nach dem Ansprechen von Mitarbeitern auf dieses Thema (Mitarbeiter im 3.Stock) wurde nur mit Axel zucken reagiert. Teilweise haben Betroffene 10 Seiten Kopien in den Briefkasten eingeworfen, die einfach innerhalb eines Hauses beim jeweiligen Sachbearbeiter nicht angekommen sind. Das Geld für die Kopien bekommen aber die Betroffenen auch nicht wieder.
Wenn das Thema nur ein Einzelfall wäre dann könnte man meinen: Es ist nun mal passiert. Leider sieht das in der Realität der Arbeitsagentur Görlitz etwas anders aus. Und wenn schon bei einer Arbeitsagentur solche Fälle mehrmals im Jahr vorkommen, dann kann man abschätzen wie viele es Bundesweit sind.
Fakt ist:
Betroffene sind zurecht stark verärgert, denn sie müssen die Inkompetenz ausbaden. Anträge werden durch nicht fristgemäße Abgabe von Unterlagen künstlich verlängert. Die Bearbeitung von Anträgen zieht sich in die Länge. Sachbearbeiter müssen mehr Zeit in die Bearbeitung von Anträgen oder Leitungen stecken. Am Ende kostet dies mehr Geld und Zeit für Arbeitsagentur, und nur weil ein Mitarbeiter geschlafen hat.
Dieses Problem wurde übrigens auch an die Zentrale in Nürnberg und an die Agentur für Arbeit in Bautzen weitergeleitet.
Der Postlauf, die Entleerung des Hausbriefkastens und die Verteilung der Poststücke, die persönlich an der Infotheke abgegeben werden unterliegen selbstverständlich internen Regelungen. Im Wesentlichen kommt es darauf an, die Poststücke so schnell wie möglich der entsprechenden Akte zuzuordnen und dem sachbearbeitenden Mitarbeiter zuzuleiten. Ist die Akte bereits in Bearbeitung und hängt nicht in der Aktenhaltung ab, kann es zu Suchaufwänden kommen, wenn sich die Akte z.B. in der Widerspruchsstelle befindet. Andere Beispiele sind ebenfalls denkbar.
Die Mitarbeiter sind sensibilisiert, sich dann unverzüglich um den Vorgang zu kümmern. Etwaige Fehlreaktionen kann ich nicht wirklich leugnen, werde aber erneut die Mitarbeiter zu einen kundenorientierten Verhalten anweisen.
Bitte berücksichtigen Sie auch, dass das Postaufkommen des Dienstleistungszentrums für Arbeit sehr hoch ist, so dass eine Bearbeitung nicht immer sofort erfolgen kann.
| Barometerdruck | 101 mb |
| Temperatur | 26 °C |
| Luftfeuchte | 44% |
| Wind | 3 m/s, 11 km/h, 6 kt, 2 Bft |
| Windrichtung | O |
| Sunset | 20:54 Uhr |